Zweiter Peer-to-Peer Exchange der Community of Practice Gendermedizin und -gesundheit

Am 14. September 2026 fand der zweite Austausch der Community of Practice mit rund 70 Teilnehmenden statt. Forschende aus NFP 83-Projekten sowie weitere Interessierte aus Forschung, Praxis, Lehre und Politik waren eingeladen.
Zweiter Peer-to-Peer Exchange der CoP Gendermedizin und -gesundheit
Beim zweiten Peer-to-Peer Exchange der Community of Practice (CoP) Gendermedizin und -gesundheit, der im Rahmen des diesjährigen Annual Meeting des NFP 83 in Biel/Bienne stattfand, diskutierten die Teilnehmenden sieben Fragestellungen in sieben Arbeitsgruppen. Vier Themen standen bereits zum zweiten Mal auf der Agenda – Intersektionalität in der qualitativen Forschung, Bildung, Sprache und die Einbindung neuer Akteur:innen. Neu hinzu kamen drei weitere Arbeitsgruppen zu Intersektionalität in quantitativen Methoden, Datenzugriff sowie Inter- und Transdisziplinarität.
Die Fragen reichten von der systematischen Integration von Intersektionalität in Forschungsdesigns über die Verankerung von geschlechts- und gendersensiblen Inhalten im Bildungssystem bis hin zum erleichterten Zugang zu bestehenden Forschungsdaten. Wer sich für die einzelnen Fragestellungen der Arbeitsgruppen im Detail interessiert, findet diese auf der Website des NFP 83.
Von der Fragestellung zur Lösung
Ziel dieses zweiten Austauschs war es, die eingangs formulierten Fragestellungen weiter zu vertiefen und zu konkretisieren. Die Teilnehmenden bauten auf den Diskussionen des ersten Treffens auf und arbeiteten daran, aus den anfänglichen Überlegungen greifbare Ansätze zu entwickeln. Im Zentrum stand dabei, dass aus der gemeinsamen Arbeit in den Gruppen nicht nur weiterer Austausch, sondern konkrete Lösungen und Produkte entstehen sollen – etwa Empfehlungen, Leitfäden oder Konzepte –, die der gesamten Community zugutekommen und die Weiterentwicklung von Gendermedizin und -gesundheit in der Schweiz aktiv voranbringen.
Eine Plattform für direkten Austausch
Die CoP versteht sich als lebendiger Ort der Begegnung, an dem Forschende und alle, die sich für Gendermedizin und -gesundheit einsetzen, gemeinsam lernen und die Weiterentwicklung des Feldes aktiv mitgestalten können.
Durch die Verknüpfung von Forschung, Praxis, Lehre, Politik und den wichtigsten Interessengruppen trägt die CoP dazu bei, bestehende Lücken sichtbar zu machen und mit neuen Ansätzen und Konzepten zu schliessen.
Offen ist die CoP für alle, die sich mit den Auswirkungen von Geschlecht und Gender auf die Gesundheit auseinandersetzen und zur Entwicklung konkreter Lösungen beitragen möchten – ob als Forschende, Gesundheitsfachpersonen, Vertreter:innen von Bildungsinstitutionen und Berufsverbänden, Patient:innen oder Entscheidungsträger:innen.
Nächstes Treffen der Community of Practice
Die Community of Practice wird auch künftig regelmässig Workshops durchführen. Ein nächster gemeinsamer Austausch findet im Frühling 2027 statt. Die Arbeitsgruppen arbeiten bis dahin teilweise individuell an ihren Fragestellungen weiter.
Weitere Informationen folgen mit der Einladung.
Wenn Sie sich an einer konkreten Fragestellung beteiligen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Eine Teilnahme prüfen wir je nach Thema und Gruppenzusammensetzung und achten dabei auf eine ausgewogene Vertretung verschiedener Perspektiven. Weitere Informationen zum Peer-to-Peer Exchange sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden Sie auf unserer Website.